Step on! Newsletter 2/2006

Step on! Newsletter 2/06

Sehr geehrte Netzwerkpartnerinnen und -partner von Step on!

Unser zweiter Newsletter im Jahr 2006 informiert Sie wie gewohnt über die aktuellen Entwicklungen im Bildungsnetzwerk "Step on!" sowie über ausgewählte aktuelle Themen aus dem Aus- und Weiterbildungsbereich.

Die Themen des Newsletters:

1. "Step on!" - Fortsetzung der Förderung beschlossen

Zur Vertiefung des Programms "Lernende Regionen" fördert das BMBF seit dem 01.07.2006 die Weiterentwicklung herausragender Konzeptionen und Beispiele mit Modellcharakter im Rahmen von regionalen Bildungsnetzwerken.

Das Bildungsnetzwerk "Step on!" hat in diesem Rahmen einen Antrag im Bereich "Bildungsberatungsagenturen - Schnittstellen und Motoren im Prozess des Lebenslangen Lernens" gestellt. Dadurch soll die abgestimmte und vertrauensvolle Zusammenarbeit relevanter Akteure in der Region fortgeführt und erweitert werden. Am 9. Mai 2006 trat das Koordinierungsforum "Step on!" zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen um die inhaltliche Ausgestaltung der Projektphase zu besprechen. Dabei hat das Forum die Antragsstellung unterstützt.

Dieser Antrag wurde im Juni 2006 bewilligt. Die 18-monatige Durchführungsphase soll dazu genutzt werden, um gemeinsam mit den Partner/innen eine zielgruppenübergreifende Bildungsberatung in der Region weiter zu etablieren und auszubauen.
Wir bedanken uns bei Ihnen als Kooperationspartner für Ihre Unterstützung vor und während der Antragstellung und die zahlreichen Letters of Intent.

2. Stellenausschreibungen und personelle Änderungen

Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung ist Geschäftsführende Stelle von "Step on! Bildungswegweiser Stadt Mainz/Landkreis Mainz-Bingen" und Träger des Projektes "Bildungsberatungsagenturen - Schnittstellen und Motoren im Prozess des Lebenslangen Lernens", das im Rahmen der Projektförderung des BMBF "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" durchgeführt wird.
Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei wissenschaftliche Hilfskräfte.
Die Bewerbungsfrist endet am 24.07.2006.

Mit der neuen Föderphase ändern sich auch einige personelle Zuständigkeiten innerhalb des Projektteams:

Barbara Lampe hat weiterhin die Projektleitung.
Tamara Teichmann ist zukünftig für die Unterstützung des Projektmanagements sowie den Bereich Demografieberatung zuständig.
Lena Grüter übernimmt die Verantwortung für den Bildungsatlas.
Catrin Yazdani wird den 3. Aus- und Weiterbildungstag durchführen und danach nur noch über den Bereich Wirtschaft&Weiterbildung mit Step on! verbunden sein. Sie startet voraussichtlich im September mit ihrem neuen MWVLW-Projekt "Mittelstandsberatung".
Elisabeth Döbbelin ist weiterhin im Rahmen von Step on! als Bildungsberaterin tätig.

3. Step on! sagt Danke

Step on! feierte am 8. Juni 2006 gemeinsam mit über 50 Partnern im Atrium der Universität Mainz den Abschluss der zweiten Projektförderphase im Rahmen des Bundesprojekts "Lernende Regionen".
Nach der Eröffnung durch den Vizepräsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Jürgen Oldenstein, sprach der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. "Die erfolgreiche Arbeit von "Step on!" zeigt ..., welche großen Chancen in der Vernetzung von Bildungsanbietern liegen. Weiterbildungsdatenbanken, Bildungsmessen sowie Beratung, Koordination und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Anbieter sind in der Region mittlerweile fest verankert und machen deutlich, welche Qualitätsverbesserung im Weiterbildungssystem durch solche Infrastrukturen möglich sind. ... Netzwerke wie "Step on!" sollten grundsätzlich auf Dauer angelegt sein. Der Erfolg Ihrer Arbeit bestätigt diese Notwendigkeit," betonte der Minister in seiner Rede.
Im Anschluss hob der Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz, Franz Ringhoffer, die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Aktivitäten des Netzwerks hervor. Projektleiterin Barbara Lampe vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Mainz gab einen Rück- und Ausblick auf die Netzwerkarbeit. In Talkrunden berichteten Partnerinnen und Partner von der Zusammenarbeit in den fünf Projektjahren.

4. Netzwerkgruppe Bildungsmarketing: Aus- und Weiterbildungstag 2006

  • Aus- und Weiterbildungstag 2006
    Der Mainzer Aus- und Weiterbildungstag "Schlaue Meile" präsentiert 2006 zum dritten Mal die regionale Vielfalt im Aus- und Weiterbildungsbereich.
    Ein Schwerpunkt der diesjährigen Bildungsmesse wird auf der Beratung vor Ort liegen. Die Besucherinnen und Besucher können so gezielt Experten für ihren Bildungsbedarf aufsuchen. Als Besuchermagnet dienen außerdem Aktionen direkt vor und an den Ständen. Hierzu gehören Straßenkunst und Musik ebenso wie Gewinnspiele oder andere Mitmach-Aktionen. Die Allgemeine Zeitung Mainz ist Medienpartner im Rahmen des Jahresthemas Bildung.

    Im letzten Jahr waren 37 Aussteller auf 370 qm Pavillonfläche mit ihren Angeboten vertreten. Über 6.500 Bildungsinteressierte nutzten die Gelegenheit der direkten Kontaktaufnahme und informierten sich vor Ort über Bildungsmöglichkeiten.

    Als Aussteller aus dem Bildungsbereich sind angesprochen:
    - Bildungsanbieter
    - Projekte mit Aus- oder Weiterbildungsbezug
    - Bildungs- und Berufsberatungsstellen
    Außerdem stehen Standflächen für weitere gewerbliche Aussteller zur Verfügung wie z.B.
    - Buchhandlungen
    - Buch-, Zeitschriften- und Softwareverlage
    - Gastronomie
    Die "Schlaue Meile" wird künftig parallel zu den bundesweiten Lernfesten im Zweijahresrhythmus fortgesetzt. Der nächste Termin ist im September 2008.

  • Neuer Termin
    Das nächste Netzwerkgruppentreffen findet nach den Sommerferien zur Vorbereitung des Aus- und Weiterbildungstages statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

5. Netzcafe.Neustadttreff (Caritasverband Mainz e.V.): Tagung "Bildungsarbeit für Benachteiligte"

Die Tagung "Bildungsarbeit für Benachteiligte" am 26.06.2006 im Erbacher Hof war ein Forum zur Information und zum Austausch von Erfahrungen über das Thema Bildungsarbeit im Kontext von Sozialarbeit. Sie bildete für das Projekt netzcafe.neustadttreff des Caritasverbandes Mainz e.V., das in der Mainzer Neustadt angesiedelt ist, den Abschluss der Förderung durch das Programm Lernende Regionen im Rahmen des Bildungsnetzwerkes " Step on!".

An Mitarbeiter in Einrichtungen und Projekten der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit, an in der Bildungsarbeit Tätige und an Mitarbeiter in Träger-Institutionen richtete sich die vom Caritasverband Mainz, von Step on! und von der Arbeitgemeinschaft Stadtteil- und Gemeinwesen Mainz ausgerichtete Fachtagung. Aufgabe dieser Einrichtungen ist es u. a., benachteiligte, bildungsferne Bevölkerungsgruppen, die über traditionelle Bildungsarbeit nicht erreicht werden, anzusprechen, um ihnen selbst bestimmtes Lernen in lebensweltorientierten Strukturen zu ermöglichen.

Während der Tagung wurden Fragestellungen dieser speziellen Bildungsarbeit wie Bedarfsorientierung und wohnortnahe Lernformen diskutiert und Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ferner diente der Gedankenaustausch dazu, die Gestaltung neuer Angebote und Projekte anzuregen.

Zentrale Programmpunkte waren zwei Referate von Prof. Dr. Markus Höffer-Mehlmer von der Johannes-Gutenberg-Universität (Bildungschancen für Benachteiligte) und Prof. Dr. Hans-Joachim Gehmann, Fachhochschule Darmstadt (Digitale Spaltung in der Wissenschaftsgesellschaft).

Arbeitsgruppen vermittelten Einblicke in die Praxis. Dabei wurden Erfahrungen aus der Arbeit im netzcafé.neustadttreff des Caritasverbandes Mainz vermittelt und Beispiele aus Einrichtungen der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit aufgezeigt. Ferner stellte sich das Lernviertel Gallus aus Frankfurt vor.

Der Caritasverband sieht vor, das Angebot des Internetcafe in allen neu eingerichteten Caritas-Zentren in Bingen, Mainz-Mombach und Mainz-Neustadt einzurichten und fortzuführen. Im "netzcafe" des Neustadttreff gründete sich der Verein "nin-Neustadt im Netz e.V." der mit dem ehrenamtlichen Engagement die Arbeit nachhaltig verortet.

6. Netzwerkgruppe Wirtschaft und Weiterbildung: Mittelstandsakademie

  • Mittelstandsakademie
    In Kooperation mit der Allgemeinen Zeitung Mainz im Rahmen des Jahresthemas Bildung initiiert "Step on!" eine "Mittelstandsakademie". Die "Mittelstandsakademie" bietet Unternehmerinnen und Unternehmern einen Einstieg in die Weiterbildung. Die Veranstaltungen werden von kompetenten Partner/innen und Trainer/innen des Bildungsnetzwerkes "Step on!" durchgeführt und richten sich an aktuellen betrieblichen Fragestellungen aus.
    Durch zwei- bis dreistündige Angebote am Abend soll ein leicht zugängliches Angebot für Unternehmer/innen vor Ort geschaffen werden. Ein anschließender informeller Austausch ermöglicht Gespräche zwischen Wirtschaft und Weiterbildung und führt im Idealfall zu maßgeschneiderten, unternehmensübergreifenden Angeboten.
    Die Seminare starten im Herbst und werden in der AZ angekündigt.
    Weitere Informationen sind erhältlich unter catrin.yazdani@verwaltung.uni-mainz.de
  • Neuer Termin
    Das nächste Netzwerkgruppentreffen findet wieder gemeinsam mit der NWG Bildungsmarketing nach den Sommerferien statt.


7. Netzwerkgruppe Chancengleichheit

  • "Mach mIT- Mädchen und IT" Berufsprojekttage für Mädchen in Mainz
    An zwei Wochenenden im Mai fanden erneut die Berufsprojekttage für Mädchen "Mach mIT- Mädchen und IT" in Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) im Rahmen des Lernende-Regionen-Projektes "Step on" und dem Ada-Lovelace-Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.
    Die Projekttage richteten sich an Schülerinnen der 8. bis 10. Klasse, die dort einen nachhaltigen Einblick in das Arbeits- und Berufspektrum der Informationstechnologie erhielten.
    Unter dem Motto "Mach mIT- Mädchen und IT" wurde ein Konzept erarbeitet, das die Mädchen durch praktische Anwendungen und durch Begegnungen mit weiblichen Vorbildern intensiv mit dem Berufsfeld IT bekannt macht.
    Die Evaluation der Projekttage zeigt, dass die Veranstaltung bei den Teilnehmerinnen sehr gut bewertet wurde. Vor allem das neu entwickelte Assessment-Center wurde von den Teilnehmerinnen mit Begeisterung durchgeführt. In den anschließenden Feedbackgesprächen wurde mit den Mädchen individuell erörtert, wo ihre Stäken und Schwächen liegen.

    Nähere Informationen unter:
    Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung
    Lena Grüter
    e-Mail: lena.grueter@verwaltung.uni-mainz.de
    Telefon: 06131/39 26 100
    Telefax: 06131/39 24 714

  • Bildungs- und Berufsberatungsstelle "Blickwechsel":
    "Blickwechsel" hat im Mai erfolgreich das Seminar "Wege in den Beruf" durchgeführt. Die Teilnehmerinnen konnten in diesen Seminar unter professioneller Begleitung eine neue berufliche Perspektive entwickeln.

    Außerdem bot Blickwechsel seit März an jedem 1. Dienstag im Monat einen "Jour fixe" für Bewerberinnen an. Es ist ein offenes Angebot zur Unterstützung von arbeitssuchenden Frauen.

  • Evaluation von Blickwechsel 2005:
    Inzwischen haben rund 500 Frauen aus der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen das Angebot der Beratungsstelle in der Mainzer Neustadt genutzt.
    Die ausgewerteten Evaluationsbögen des letzten Jahres zeigen, dass rund 62% der Klientinnen die Pläne, die im Beratungsgespräch erarbeitet wurden, umsetzen. Die Mehrheit der Frauen nahm eine Weiterbildungsmaßnahme auf und nicht wenige fanden eine Teilzeitstelle bzw. eine Vollzeitstelle. Drei Klientinnen fanden sogar den Weg in die Selbstständigkeit.
    Als häufigstes Hindernis bei der Umsetzung der Pläne nannten die Frauen die schlechte Arbeitsmarktlage, aber auch fehlende Qualifikationen.

8. Netzwerkgruppe Älter werden in der Region

  • Interkulturelle Kompetenz in der Pflege
    Ältere Migrantinnen und Migranten als "neue" Kundinnen und Kunden für die Pflege?
    Fachtag am 16.Mai 2006 in Mainz
    Viele Migrantinnen und Migranten bleiben auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben in Deutschland. Entsprechend steigt der Bedarf an Pflegeleistungen für ältere Menschen mit Migrationshintergrund. Insbesondere die Dienste und Einrichtungen der Altenpflege stehen somit vor der Herausforderung, sich interkulturell zu öffnen.Regeleinrichtungen haben bisher zu wenig oder keine Kontakte mit Migrantinnen und Migranten. Sie wissen meist nicht, wie sie diese Kundengruppe erreichen können. Die Migrantinnen und Migranten und ihre Organisationen haben ihrerseits ebenfalls wenig Kontakt mit Einrichtungen und Diensten der Altenhilfe und wenig Informationen zu den Hilfen, die in der Pflege möglich sind.
    Unter der Leitung von Christiane Böhm vom Centrum für Migration und Bildung, Mainz und Heiko Gerlach, stellvetretendem Geschäftsführer des Ambulanten Dienstes Gesundheitspflege fand am 16. Mai 2006 ein Fachtag für Leitungskräfte, interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren statt.
    Zusammen mit den Teilnehmenden wurden eine eigene Bestandsaufnahme und konktete Perspektiven im Hinblick auf eine interkulturelle Öffnung erarbeitet.
    Fachliche Inputs zu den Themen "ältere Migrantinnen und Migranten" und "interkulturelle Kompetenz in der Pflege" wurden ergänzt durch Workshops zur Bearbeitung folgender Fragen:
    o   Bedeutet interkulturelle Öffnung "einfach" offen für alle Zielgruppen zu sein?
    o   Was hat Interkulturelle Öffnung mit Qualitäts- und Pflegemanagement zu tun?
    o   Was bringt eine interkulturelle Öffnung Einrichtungen und Diensten?
    o   Wie kann das Pflegepersonal Migrantinnen und Migranten z.B. mit Demenz versorgen?
    o   Welche Ressourcen der Einrichtung können zur interkulturellen Öffnung genutzt werden?
    o   Wo setzen wir Grenzen? Was soll sich auf keinen Fall verändern?
    o   Welche Qualifizierungsangebote sind sinnvoll?

    Die anschließende Exkursion in das Interkulturelle Altenzentrum Viktor-Gollancz-Haus in Frankfurt am 19. Mai 2006 bot einen konkreten Einblick in eine Einrichtung, in der Menschen mit Migrationshintergrund betreut werden. Die Leiterin des Hauses, Frau Bychofski, und ihr Kollege berichteten anschaulich von ihrem Weg hin zur interkulturellen Öffnung. Besonders deutlich wurde, dass die ersten Schritte nur über eine gegenseitige Kontaktaufnahme von Organisationen der Altenhilfe mit Migrantenorganisationen möglich werden.


  • Pro Altenpflege
    Entscheidende Maßstäbe für Pflegequalität sind die Erhaltung der Selbstbestimmung pflege-abhängiger Menschen und ihre Teilhabe an der Gesellschaft. Pflegebedürftig zu sein bedeutet, sich in Abhängigkeit von Hilfeleistungen zu wissen aber trotzdem möglichst selbstbestimmt über den eigenen Alltag entscheiden zu wollen. Die Aufgabe professioneller Pflege ist es heute, die Bedürfnisse alter Menschen zu erkennen und mit einem möglichst passgenauen Angebot an Betreuung, Begleitung und Pflege zu reagieren. Diese hohen Anforderungen stehen zudem im Zeichen der Wirtschaftlichkeit.
    Für die konsequente Wahrnehmung der Biografie, der Potentiale und Ressourcen des alten Menschen tritt Altenpflege als Profession ein.
    Die Netzwerkgruppe "Pro Altenpflege" hat sich dieses Themas angenommen und eine Veranstaltung unter dem Titel "Ich entscheide Selbst...bestimmt?!" für den 23. und 24. Mai 2006 konzipiert und geplant. Pflegende in stationären und ambulanten Einrichtungen sollten dazu ermutigt werden, das eigene professionelle Handeln in Bezug auf die Selbstbestimmung der zu Pflegenden zu hinterfragen und eigene Haltungen zu entwickeln und zu vertreten. Auch strukturelle und gesetzliche Rahmenbedingungen sollten mit den zuständigen Stellen reflektiert und diskutiert werden.
    Leider musste die Veranstaltung aufgrund geringen Interesses abgesagt werden. Dies zeigt deutlich den großen Druck unter dem Einrichtungen der Altenpflege zur Zeit stehen. Aufwendige Qualitätsprüfungsverfahren und knappe Besetzung auf den Stationen und in den Diensten führen dazu, dass es für Pflegende immer schwieriger wird, sich mit wichtigen Fragen aus der Pflegepraxis zu beschäftigen.

  • Neuer Termin
    Die NWG "Pro Altenpflege" trifft sich am 13.09.2006 um 15:30 Uhr im Weiterbildungszentrum der Universität Mainz

9. Aktuelle Meldungen aus der Aus- und Weiterbildung

  • Internationaler Deutscher Trainings-Preis 2007 ausgeschrieben
    Jährlich werden herausragende Trainingskonzepte mit dem internationalen Deutschen Trainings-Preis des Berufsverbandes der Verkaufsförderer und Trainer e.V. (BDVT) ausgezeichnet. Gesucht werden professionelle Seminare, Workshops und Trainings, die persönliche oder berufliche Handlungskompetenzen entwickeln und fördern, strategisch aufgebaut sind und es verstehen, die Teilnehmenden durch eine ideenreiche Methodenauswahl zu motivieren. Zur Teilnahme am Wettbewerb um den Internationalen Deutschen Trainings-Preis sind eingeladen: Unternehmen, Organisationen und Verbände, Trainergesellschaften und Weiterbildungsorganisationen, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten sowie selbstständige Trainer/innen, Berater/innen und Personalentwickler/innen.
    Die Ausschreibungsphase für den Wettbewerb 2007 hat Anfang Juni begonnen. Einsendeschluss ist der 11.8.2006. Alle Trainingskonzepte müssen nachweislich mit Erfolg durchgeführt worden sein. Die Finalisten präsentieren ihre Konzepte auf der didacta 2007 in Köln (27. Februar bis 3. März). Der Internationale Deutsche Trainings-Preis wird während einer Abendveranstaltung am 2. März 2007 verliehen. Die Bewerbungsunterlagen stehen ab Juni unter www.bdvt.de zur Verfügung. Die Entscheidung, welche Trainingskonzepte den Sprung in die Endrunde geschafft haben, wird voraussichtlich im Oktober bekannt gegeben.
    Quelle: www.wuw-magazin.de

  • Berufsbildungsbericht 2006 - Berufliche Bildung soll umfassend modernisiert werden
    Am Dienstag, dem 25. April 2006, hat das Bundeskabinett den Berufsbildungsbericht 2006 des BMBF zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Berufsbildungsbericht hat gezeigt, dass die duale Berufsausbildung für den überwiegenden Teil der jungen Generation in Deutschland den Zugang zu einer qualifizierten Berufstätigkeit eröffnet. Die duale Bildung schafft damit zudem wesentliche Grundlagen für das lebensbegleitende Lernen.
    Zwischen dem 1. Oktober 2004 und dem 30. September 2005 wurden bundesweit 550.180 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind 22.800 Verträge oder 4,0% weniger als im Vorjahreszeitraum, aber dennoch 7.900 Verträge mehr als vor Beginn des Ausbildungspaktes 2003. Zusätzlich verringerte sich die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit als unvermittelt gemeldeten Bewerber/innen um 7,9 % auf 40.900 Jugendliche. Durch die intensiven Nachvermittlungsaktionen, die im Rahmen des Ausbildungspaktes von den Arbeitsagenturen in enger Kooperation mit den Kammern durchgeführt wurden, konnte diese Zahl bis Mitte Januar 2006 auf rund 15.200 verringert werden.

    Quelle: http://www.bmbf.de/de/4237.php

  • "Bildung in Deutschland" Bericht zu Stand und Entwicklung des deutschen Bildungswesens
    Erstmalig stellt der Bericht "Bildung in Deutschland" Stand und Entwicklung des deutschen Bildungswesens im Gesamtzusammenhang dar - von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bis hin zum Lernen im Erwachsenenalter. Die problemorientierte Analyse basiert auf fortschreibbaren Datensätzen, die - soweit möglich - länderspezifische und internationale Vergleiche zulassen. Der Band steht am Anfang einer auf Dauer angelegten Berichterstattung, die in zweijährigem Abstand Informationen zu den verschiedenen Bereichen des Bildungswesens liefern soll. Die Befunde werden in Form von Abbildungen und Tabellen mit erläuternden Texten präsentiert. Ein besonderer Akzent liegt auf dem Thema "Migration", das die Bedeutung der Zuwanderung für das Bildungswesen in den Mittelpunkt rückt.
    Der Bericht wurde von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam in Auftrag gegeben und von einem Konsortium unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung erarbeitet.
    Quelle: www.bildungsbericht.de

  • Angebote aus regionalen Weiterbildungsdatenbanken auf einen Blick. Neues Internetportal informiert über Weiterbildungsangebote in Rheinland-Pfalz
    Das Portal www.weiterbildung.rlp.de wurde in Zusammenarbeit mit den Betreibern der Weiterbildungsdatenbanken des Landes Rheinland-Pfalz entwickelt mit dem Ziel, die Bildungsteilnahme und -transparenz in Rheinland-Pfalz zu erhöhen.
    Die Homepage bietet umfassende und koordinierte Informationen zu aktuellen Angeboten der Weiterbildung und ermöglicht einen anschaulichen Überblick der vorhandenen Recherchemöglichkeiten in Rheinland-Pfalz. Eine zusätzliche Suchfunktion ermöglicht umfangreiche Informationen über thematische Schwerpunktportale der Weiterbildung. Durch Verlinkung wird dem Besucher ein schneller Zugriff auf Kursangebote in ganz Rheinland-Pfalz gewährt.
    Quelle: www.mwwfk.rlp.de
  • Mit Weiterbildung gewinnen! Bundesinstitut für Berufsbildung schreibt Weiterbildungs-Innovations-Preis 2007 aus
    Ziel ist es, innovative Angebote im Bereich der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung zu fördern und somit Signale für neue Entwicklungen zu setzen. Bildungsdienstleister, Organisationen und Einrichtungen sowie Unternehmen aus dem In- und Ausland, die innovative Konzepte zur beruflichen und betrieblichen Weiterbildung entwickelt haben, können sich an dem Wettbewerb zum WIP 2007 beteiligen. Vergeben werden bis zu fünf Preise zu je 2.500 €. Ausgeschlossen sind Konzepte zur Berufsvorbereitung und Berufsausbildung für Jugendliche und solche, die sich ausschließlich an Hochschulabsolventen/innen richten. Einsendeschluss ist der 31.Juli 2006. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Die Preisverleihung erfolgt im Frühjahr 2007 auf der Bildungsmesse in Köln. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers.
    Quelle: http://www.bibb.de/de

  • Neues Serviceangebot des DIE Datenbank "Qualidat"
    Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) hat ein weiteres Serviceangebot entwickelt, die Datenbank Qualidat. Sie enthält Weiterbildungsangebote speziell für Beschäftigte in der Weiterbildung. Weiterbildner/innen können ab sofort gezielt nach Qualifizierungsangeboten suchen, Weiterbildungsanbieter können entsprechend Angebote in die Datenbank eintragen.
    Quelle: www.die-bonn.de

  • "Ignition 06" am 7. Oktober 2006 3. Info-Messe für Existenzgründer/innen und junge Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet
    Die Ignition findet am 07.10.2006 ab 10.00 Uhr im Hyatt Regency Hotel in Mainz statt. 50 Aussteller informieren über neue Ideen und geben konkrete Hilfestellungen. In rund 20 Workshops werden die wichtigsten Fragen rund um das Thema Unternehmensstart beantwortet. Die Messe richtet sich an alle, die sich für das Thema Existenzgründung und -sicherung interessieren. Der Eintritt zur Messe und zu den Workshops ist frei.
    Quelle: www.ignition-mainz.de
  • Erstes multimediales, netzbasiertes E-Learning-Instrument in Gebärdensprache
    Unterstützung für Gehörlose bei der Integration in den Arbeitsmarkt

    Die Aachener Internet-Lernplattform zur Berufsqualifizierung von Gehörlosen (AILB) vermittelt Gehörlosen grundlegende schriftsprachliche und mathematische Fertigkeiten sowie berufsrelevantes Wissen, um sie bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. Als Sprache der Vermittlung wird die Deutsche Gebärdensprache in Form von Videosequenzen eingesetzt. Neben der individuellen Aneignung von Wissen fördert die geplante Lernplattform auch einen verstärkten Wissensaustausch der Benutzer untereinander. Video-Mailing, gebärdensprachlichen Videokonferenzen und Diskussionsforen unterstützen die Bildung von Online-Lerngruppen und Netzwerken und ermöglichen so Hilfe zur Selbsthilfe innerhalb der Gehörlosengemeinschaft.
    "Aus technischer Sicht stellt sich beispielsweise die Frage, wie die Gebärdensprache als Lehr- und Lernsprache am besten im Internet unterstützt werden kann", erläutert der Projektleiter des DESIRE-Teams der RWTH Aachen die Problematik. "Da die Gehörlosen zusammenhängende Texte nur schwer verstehen, bleiben ihnen oft auch die darin eingebunden Hyperlinks unverständlich. Sie können damit nicht navigieren und stecken in einer Sackgasse. Daher bearbeiten wir auch das Thema Hyperlinks in Gebärdensprache und zeigen in München einen Prototypen."
    Fraunhofer FIT und das DESIRE-Team der RWTH Aachen zeigen die Anwendung vom 15. bis 21. Juli auf dem Jahrmarkt der Wissenschaften auf dem Marienhof in der Münchner Innenstadt.

    Quelle: http://www.studieren-im-netz.de


Wie immer sind Sie herzlich zu all unseren Terminen und Veranstaltungen eingeladen!
Der nächste Newsletter erscheint im September 2006.

Ihr Projektteam


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