23.10.2008
Forderungen zum Bildungsgipfel
Freiräume helfen beim Lernen
Schön und gut, dass Geld in die Bildung gesteckt wird. Aber es reicht nicht, nur in Schulen und Hochschulen zu investieren. Kanzlerin und Ministerpräsidenten vergessen beim Bildungsgipfel, dass Kinder und Jugendliche dringend auch andere Orte zum Lernen brauchen. Jugendarbeit bietet Freiräume, die Persönlichkeit zu entwickeln, geistige und körperliche Kräfte zu entfalten, dem Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen.
Vor dem Hintergrund des Fachkräfte- und Akademikermangels forderten die Vertreter der Hightech-Industrie eine nationale Bildungsoffensive. Als Beitrag zum Bildungsgipfel legten BITKOM und VDI gestern ein 5-Punkte-Programm für die technische Bildung vor.
- Bildungsausgaben um 25 Milliarden Euro erhöhen
- Technik und Informatik als Pflichtfach in den Schulen einführen
- Stipendien für technische Disziplinen vergeben
- Hochschulen für die Weiterbildung öffnen
- Nationalen Technik-Rat berufen
Am Vorabend zum Bund-Länder Bildungsgipfel trafen sich in Dresden 22 Experten aus der Bildungspraxis und erarbeiteten in einem Workshop einen Forderungskatalog, der sich an die verantwortlichen Politiker richtet. Schwerpunkt dieses Praxisgipfels war es, den Schulalltag in den Mittelpunkt zu stellen. Ergebnis: Schule muss anders gelebt werden! Aus einer Vielzahl von konkreten Verbesserungsvorschlägen wurden sieben zentrale Forderungen entwickelt, die aus Sicht des Praxisgipfels höchste Priorität haben.
Quelle: Bildungsklick
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