16.09.2008

Deutschland investiert zu wenig in Bildung

Die Ausgaben gingen sogar zurück

Nach der neusten Studie „Bildung auf einem Blick“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) investiert Deutschland, im Vergleich zu den anderen Mitgliedsstaaten, zu wenig Geld in Bildung. Deutschland belegt gerade einmal Platz 23 und liegt besonders im vorschulischen Bereich (Kindergarten, Vorschule usw.) deutlich unter dem OECD-Schnitt.

Die Ausgaben für Bildung sind zwar leicht gestiegen, konnten aber nicht mit den gestiegenen Studierendenzahlen mithalten. Im Gegenteil, die Ausgaben für Studierende sind im gleichen Zeitraum sogar gesunken. Insgesamt ging der Anteil der Bildungsausgaben in Deutschland innerhalb der öffentlichen Ausgaben sogar zurück.

Die Zahl der Studienanfänger und der Absolventen je Jahrgang ist in den meisten OECD-Ländern in den vergangenen Jahren schneller gewachsen als in Deutschland. In Deutschland wuchs der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen zwar auf 21 Prozent an, der OECD-Durchschnitt beträgt dieser allerdings 37 Prozent.




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